Digitale Demenz
Digitale Demenz
http://www.youtube.com/watch?v=FnDEF7Aw9HI
Fand ich ziemlich interessant. Er bekommt viel Gegenwind, aber seine Argumente sind gut begründet. Passt zu häufigen Aussagen meiner ehemaligen Lehrer, dass die Schüler im Schnitt in den letzten 10 Jahren deutlich schlechter geworden sind.
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Re: Digitale Demenz
Habe mir den ganzen Beitrag reingezogen. Sehr interessant !
Zuletzt geändert von Referre am Do 22. Aug 2013, 23:15, insgesamt 1-mal geändert.
Tue es oder tue es nicht. Es gibt kein Versuchen. [Meister Yoda]
Re: Digitale Demenz
Das muss ich erstmal sacken lassen. Es lohnt sich, bis zum Ende durchzuhalten!
Sehr guter Beitrag.
Irgendwie erinnert mich der Herr Spitzer an Erwin Pelzig...
Sehr guter Beitrag.
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2019-?: Friendship Battle II 1.8 / Jonyer Hinoki / Giant Dragon 612 1.5 "Back to the roots"
2017-2019: Donic Baracuda 1.8 / Andro Temper Tech All+ / Dr. Neubauer Diamant 1.3
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Re: Digitale Demenz
Wer sich für Gegenpositionen zu Spitzer interessiert, der sollte z.B. unter http://www.scilogs.de/wblogs/blog/wild- ... er-spitzer einsteigen.
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Re: Digitale Demenz
Ja, Wild Du(e)ck ist super, und Spitzer ist alt geworden. Dementsprechend kann ich Spitzers Argumentation auch wenig abgewinnen, auch wenn ich einige seiner aelteren Buecher richtig klasse finde ('Geist im Netz', ...).
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'... ein sehr irritierender Mix aus Aufschlägen, VH-Angriff und Noppenhackblocks ...' (Nöppchenspieler)
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Re: Digitale Demenz
Ich bin entsetzt, wie man dieses inhaltleere Geschwafel ernsthaft als Gegenposition zu Spitzer ernst nehmen kann.wfox hat geschrieben:Wer sich für Gegenpositionen zu Spitzer interessiert,
Und zur Bewertung der Korrektheit des Vorgetragenen kommt es auch überhaupt nicht darauf an, ob du der Argumentation etwas abgewinnen kannst.Variatio hat geschrieben:Ja, Wild Du(e)ck ist super, und Spitzer ist alt geworden. Dementsprechend kann ich Spitzers Argumentation auch wenig abgewinnen,
Spitzers Argumentation beruht auf knallharten vielfältigen Fakten, die synergistisch seine Schlussfolgerungen bestätigen.
So zeigt Duecks Äußerung, Spitzer treffe nur für die sozial problematischen Fälle zu, die ganze Ignoranz von Dueck. Mehrfach hat Spitzer bei den in seinem Vortrag gezeigten Studien klar gezeigt, dass solche vorgegebenen Faktoren herausgerechnet wurden. Aber so genau wollen es die Kritiker wohl nicht wissen.
einfache Sätze
während ich stehe fällt der Schatten hin
Morgensonne entwirft die erste Zeichnung
Blühn ist ein tödliches Geschäft
ich habe mich einverstanden erklärt
ich lebe
(Heißenbüttel)
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Re: Digitale Demenz
Ich habe zuvor noch nie was von Spitzer oder Dueck gehört. Im Moment sehe ich, dass hinter Spitzer sauber erforschte wissenschaftliche Fakten stehen und Dueck schreibt einfach mal seine "Meinung" wie er Lust hat.
Interessant ist, wie sich dabei die Beobachtungen meiner ehemaligen Lehrer einreihen: Sie sagen, dass es in jedem Jahrgang weiterhin eine Elite von sehr guten und talentierten Schülern gibt, jedoch ist diese wesentlich kleiner geworden. Dazu fällt auf, dass sowohl die Noten im Schnitt wesentlich schlechter sind, als auch, dass der Median Schüler wesentlich schlechter geworden ist. Klar kann man dadurch nicht auf die Allgemeinheit schließen, allerdings sind wir hier ein Gymnasium mit sehr geringem Migrationshintergrund Anteil in einer nordbadischen Kleinstadt. Da halte ich die Beobachtung nicht für ganz nutzlos.
Interessant ist, wie sich dabei die Beobachtungen meiner ehemaligen Lehrer einreihen: Sie sagen, dass es in jedem Jahrgang weiterhin eine Elite von sehr guten und talentierten Schülern gibt, jedoch ist diese wesentlich kleiner geworden. Dazu fällt auf, dass sowohl die Noten im Schnitt wesentlich schlechter sind, als auch, dass der Median Schüler wesentlich schlechter geworden ist. Klar kann man dadurch nicht auf die Allgemeinheit schließen, allerdings sind wir hier ein Gymnasium mit sehr geringem Migrationshintergrund Anteil in einer nordbadischen Kleinstadt. Da halte ich die Beobachtung nicht für ganz nutzlos.
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Re: Digitale Demenz
Das ist glaube ich eine selektiv gepraegte Meinung, wie sie schon seit ueber 2000 Jahren von Paedagogen und Philosophen vertreten wird:Noppov hat geschrieben:Interessant ist, wie sich dabei die Beobachtungen meiner ehemaligen Lehrer einreihen: Sie sagen, dass es in jedem Jahrgang weiterhin eine Elite von sehr guten und talentierten Schülern gibt, jedoch ist diese wesentlich kleiner geworden.
Im Gegenteil - durch meine langjaehrige Mitarbeit in der Begabtenfoerderung ist meine Beobachtung, dass es immer mehr und breiter 'talentierte' Schueler gibt, die entsprechende Foerderungsmoeglichkeiten bekommen und vor allem wahrnehmen. Hier ist das derzeitige Schulsystem in den letzten 20 Jahren viel offener und zugaenglicher geworden.Sokrates (469-399 v.Chr. hat geschrieben:„Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.“
In der Nachkriegszeit war sowas wie 'Elite' (und deren Foerderung) im Bildungsbuergertum ja eher verpoent.
Eine ganz andere Beobachtung ist allerdings, dass immer mehr Schueler auf's Gymnasium gehen, darunter vielleicht auch viele, die dafuer u.U. nicht so geeignet sind. Hinsichtlich dieser vergroesserten Grundmenge erscheint es vielleicht zunaechst so, dass der 'talentierte' Anteil weniger wuerde.(...) allerdings sind wir hier ein Gymnasium mit sehr geringem Migrationshintergrund Anteil in einer nordbadischen Kleinstadt. Da halte ich die Beobachtung nicht für ganz nutzlos.
Hier ist aber IMHO nicht das Problem, dass 'zu viele' aufs Gymnasium gehen, sondern dass die 'niedrigeren' Schulen und deren Ausbildung abgewertet werden und faktisch kaum noch eine Zukunftschance bieten. Dies zieht sich dann ja bis zu den Ausbildungsberufen, bei denen eigentlich qualifizierte Bewerber ohne Abitur keine Chance haben.
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Re: Digitale Demenz
Dein letzter Aspekt wird hier auch häufiger erwähnt. Es gibt dementsprechend aber auch immer weniger qualifizierte Bewerber ohne Abitur und die Unis klagen über die Masse an unqualifizierten Abiturienten weil die meisten von ihnen "irgendwas studieren" wollen. Ein Freund von mir ist Mathe Nachhilfelehrer für Abiturienten, da hör ich manchmal beste Geschichten, wie z.B. dass 1/2 + 2/3 nicht im Kopf gerechnet werden kann.
Was du zur Begabtenförderung sagst finde ich interessant.
Was du zur Begabtenförderung sagst finde ich interessant.
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Re: Digitale Demenz
... das dachte ich mir auch sofort. Spitzer gefällt mir inhaltlich und von seinem Argumentationsstrang ausserordentlich gut. Ich habe ihn allerdings auch schon in Talk Shows gesehen, wo er sich durch seine Art und Weise das Leben selbst schwer gemacht hat...... aber vielleicht reicht es ihm einfach langsam, wenn er sieht dass sich die Dinge trotz der wissenschaftlich fundierten Studien nicht in die seiner Meinung nach richtigen Richtung entwickeln. Das Beispiel am Ende mit der ständig erwähnten "Playstation" ist wirklich der Hammer ! Geld regiert die WeltIch bin entsetzt, wie man dieses inhaltleere Geschwafel ernsthaft als Gegenposition zu Spitzer ernst nehmen kann.
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Re: Digitale Demenz
In der PräPowerpoint Zeit hielt ich zwei Vorlesungen (Einführung in die Biotechnologie und Zellkulturtechnik). Präsentationsmittel waren
- bei komplexen Darstellungen Overheadfolien
- sonst viel auf dem Overhead geschrieben
- wenn es ganz hart wurde (Berechnung von Metabolitgradienten in Pellets, Beispiele zur Dimensionsanalyse, Modellierung von Bioprozessen), dann Projektor aus; Kreide und an die Tafel
Dann kam Powerpoint. Und wenig später die Evaluationsbögen, auf denen ich regelmäßig unter dem Schnitt lag und mit Forderungen nach POWERPOINT traktiert wurde. Das macht auf längere Zeit wenig Spaß, also habe ich die anspruchsvollere Biotechnologie gestrichen und nur noch Zellkulturtechnik gelesen, die vollständig buntig, animiert gepowerpointed wurde - und natürlich wurden die Folien ins Uni-Netz gestellt*. Danach lag ich bei den Evaluationen im Schnitt.
Böses schwante mir, als wir erstmals Auswahlklausuren schrieben, in denen die wenigen Praktikumsplätze an die vielen Bewerber verteilt wurden. Da bekamen dann auch Bewerber noch mit 5 von 38 Punkten einen Platz - ratet mal warum.
Dann kam dieser Bachelor/Master Mist über uns. Da waren es dann keine Auswahlklausuren mehr sondern Leistungsprüfungen. Obwohl der Stoff reines Expertenwissen und leicht nachvollziehbar ist, also kaum Berechnungen o.ä. beinhaltet, die zu fragen ich mich nie traute, und somit durch stures Lernen vollständig bewältig werden kann, ist die Verteilung der Noten bezogen auf 10 Hörer in etwa so:
- keine einzige 1
- zweimal eine 2
- vielleicht eine 3
- fünf dümpeln um 4
- Rest 5
Dabei bin ich bei der Benotung so vorgegangen, dass ich wegen "besonderer Schwierigkeit der Klausur"** (=> die Lachnummer schlechthin
) erstmal 10% der Punkte abgezogen habe und den Rest als 100% definiert habe.
Sogleich erhob sich die Forderung, das Kohortenprinzip anzuwenden. Das funkioniert so: sämtliche Teilnehmer, die über der Bestehensgrenze von z.B. 50% liegen, befinden sich zwischen 50-60%. Also klarer Fall von Ausreichend. Beim Kohortenprinzip wird erst einmal argumentiert, dass es sowas ja garnicht geben kann. Die Leistungsverteilung hat stets einer Normalverteilung zu folgen, so dass 59% sehr gut ist und 50% ausreichend.
Da habe ich mich dann quergestellt.
* die Studenten saßen in der Vorlesung mit den ausgedruckten Folien, mitgeschrieben wurde kaum etwas (=> Spitzer ick hör' dir trappsen). Und alles war ja sehr einfach und einleuchtend
** einmal fragte ein Student nach, er sei das Semester über im Ausland gewesen, möchte aber die in 2 Wochen stattfindende Klausr dennoch mitschreiben, wo im Netz denn die Folien seien; zweitbestes Ergebnis, Note 2. Geht also.
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Dann kam Powerpoint. Und wenig später die Evaluationsbögen, auf denen ich regelmäßig unter dem Schnitt lag und mit Forderungen nach POWERPOINT traktiert wurde. Das macht auf längere Zeit wenig Spaß, also habe ich die anspruchsvollere Biotechnologie gestrichen und nur noch Zellkulturtechnik gelesen, die vollständig buntig, animiert gepowerpointed wurde - und natürlich wurden die Folien ins Uni-Netz gestellt*. Danach lag ich bei den Evaluationen im Schnitt.
Böses schwante mir, als wir erstmals Auswahlklausuren schrieben, in denen die wenigen Praktikumsplätze an die vielen Bewerber verteilt wurden. Da bekamen dann auch Bewerber noch mit 5 von 38 Punkten einen Platz - ratet mal warum.
Dann kam dieser Bachelor/Master Mist über uns. Da waren es dann keine Auswahlklausuren mehr sondern Leistungsprüfungen. Obwohl der Stoff reines Expertenwissen und leicht nachvollziehbar ist, also kaum Berechnungen o.ä. beinhaltet, die zu fragen ich mich nie traute, und somit durch stures Lernen vollständig bewältig werden kann, ist die Verteilung der Noten bezogen auf 10 Hörer in etwa so:
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Dabei bin ich bei der Benotung so vorgegangen, dass ich wegen "besonderer Schwierigkeit der Klausur"** (=> die Lachnummer schlechthin
Sogleich erhob sich die Forderung, das Kohortenprinzip anzuwenden. Das funkioniert so: sämtliche Teilnehmer, die über der Bestehensgrenze von z.B. 50% liegen, befinden sich zwischen 50-60%. Also klarer Fall von Ausreichend. Beim Kohortenprinzip wird erst einmal argumentiert, dass es sowas ja garnicht geben kann. Die Leistungsverteilung hat stets einer Normalverteilung zu folgen, so dass 59% sehr gut ist und 50% ausreichend.
Da habe ich mich dann quergestellt.
* die Studenten saßen in der Vorlesung mit den ausgedruckten Folien, mitgeschrieben wurde kaum etwas (=> Spitzer ick hör' dir trappsen). Und alles war ja sehr einfach und einleuchtend
** einmal fragte ein Student nach, er sei das Semester über im Ausland gewesen, möchte aber die in 2 Wochen stattfindende Klausr dennoch mitschreiben, wo im Netz denn die Folien seien; zweitbestes Ergebnis, Note 2. Geht also.
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während ich stehe fällt der Schatten hin
Morgensonne entwirft die erste Zeichnung
Blühn ist ein tödliches Geschäft
ich habe mich einverstanden erklärt
ich lebe
(Heißenbüttel)
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-
Grobmotoriker
- Beiträge: 161
- Registriert: Mi 19. Dez 2012, 23:14
- Spielklasse: Kreisliga
Re: Digitale Demenz
Was ich mich nur frage:
1. Wenn laut Spitzer die "Faktenlage" so eindeutig ist, warum vertritt denn dann niemand anders seine Meinung? Stimmt seine Verschwörungstheorie, dass die alle eingekauft sind, oder haben die auch in ihrer Kindheit zu viel gedaddelt und verstehen das nicht?
2. Sind seine Zahlen wirklich so eindeutig? Wenn man die Sarrazin-Analogie bemüht: Der hat sich in seinem ersten Buch auch hinter Zahlen bzw. "Fakten" nur so verschanzt. Doch wenn man die Belegstellen prüft und etwas online recherchiert, dann wird man feststellen, dass es für einige seiner Studien ebenso aussagekräftige Gegenstudien gab, bzw. die Autoren der Studien zu entgegengesetzten Schlussfolgerungen kommen(z.B. diese Vererbungsgeschichte mit Intelligenz, Genen usw.) . Ist es bei Spitzer gar genauso?
1. Wenn laut Spitzer die "Faktenlage" so eindeutig ist, warum vertritt denn dann niemand anders seine Meinung? Stimmt seine Verschwörungstheorie, dass die alle eingekauft sind, oder haben die auch in ihrer Kindheit zu viel gedaddelt und verstehen das nicht?
2. Sind seine Zahlen wirklich so eindeutig? Wenn man die Sarrazin-Analogie bemüht: Der hat sich in seinem ersten Buch auch hinter Zahlen bzw. "Fakten" nur so verschanzt. Doch wenn man die Belegstellen prüft und etwas online recherchiert, dann wird man feststellen, dass es für einige seiner Studien ebenso aussagekräftige Gegenstudien gab, bzw. die Autoren der Studien zu entgegengesetzten Schlussfolgerungen kommen(z.B. diese Vererbungsgeschichte mit Intelligenz, Genen usw.) . Ist es bei Spitzer gar genauso?
Holz:BTY Innerforce AL (vorher: BTY VSG Twist 1 (All+))
VH:BTY Roundell 1,9 mm
RH:Sriver G3 FX 1,7 mm
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Re: Digitale Demenz
Spricht das nun FUER deine Skripte, oder GEGEN deinen Vorlesungsstil???Cogito hat geschrieben:** einmal fragte ein Student nach, er sei das Semester über im Ausland gewesen, möchte aber die in 2 Wochen stattfindende Klausr dennoch mitschreiben, wo im Netz denn die Folien seien; zweitbestes Ergebnis, Note 2. Geht also.
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Re: Digitale Demenz
Das sehe ich auch skeptisch. Ich glaube eher, dass die PC/IT-Verfechter einfach nur offene Türen einrennen.Grobmotoriker hat geschrieben:.... Stimmt seine Verschwörungstheorie, dass die alle eingekauft sind, ...
Zunächst ist die Idee, dass frühes Üben mit Daddel & Co für späteres Arbeiten damit fit macht ja auch durchaus
einleuchtend. Aber anscheinend ist das so eine Pseudoevidenz, die faktisch von Nichts gestützt wird.
Umgekehrt sind wir ein weit ausgereiftes Produkt der Evolution. Wenn man dessen biologische Eigenschaften ignoriert
bzw. gegen sie handelt, dann muss das suboptimal sein.
Das Suboptimale muss ja nicht gleich zum Untergang führen (=> Veganer sterben ja auch nicht an ihrer Ernährung). Den
Leutchen fehlt dann etwas und die Gesellschaft wird ungemütlicher. Das überleben sowohl Individuum als auch
Gesellschaft.
p.s. mein erster Beitrag im EvS Layout
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Re: Digitale Demenz
Ich hoffe, Du bist auch darüber entsetzt, dass Spitzer in seinem Buch solche Forschungsergebnisse verschweigt, die nicht in seine Argumentation passen.Cogito hat geschrieben:Spitzers Argumentation beruht auf knallharten vielfältigen Fakten, die synergistisch seine Schlussfolgerungen bestätigen.
Für mich persönlich ist übrigens eine Sache aus dem Dueck'schen Artikel sehr wichtig geworden, und das ist die häufig anzutreffende Art und Weise, die theoretischen Vorteile des "Alten" mit den ohne Zweifel vorhandenen Auswüchsen des "Neuen" zu vergleichen.
Re: Digitale Demenz
wfox hat geschrieben: Ich hoffe, Du bist auch darüber entsetzt, dass Spitzer in seinem Buch solche Forschungsergebnisse verschweigt, die nicht in seine Argumentation passen...
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