Idealer Spielstiel GLANTI

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tstollen
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Idealer Spielstiel GLANTI

Beitrag von tstollen »

Ich habe seit ca. 1 Monat mein GLANTI Experiment beendet. Auschlaggebend war die Erkenntnis für mich, daß das GLANTI Spiel (meiner Meinung nach) eigentlich etwas für klassische Angreifer ist.
Mit dem Spinparasiten war ich schon ziemlich safe, habe aber meistens relativ kurze Ablagen bekommen. Diese (die etwas längeren) musste ich aber (um einen Punkt zu machen) angreifen und das ist eigentlich nicht mein Spiel
(Vor allem gegen Spieler, die viel gehoben und mit Schlagspin angegriffen haben).
Mit den GLN waren diese Ablagen deutlich länger und ich konnte den Punkt mit einem schnellen Topspin machen. Gleiches gilt für mein jetziges Abwehrspiel (mit D.Tecs OX).


Für dieses Arbeiten beim Angriffsspiel (spinnige Topspins zur Vorbereitung, schneller Topspin bzw. Schuß als Endschlag) glaube ich bin ich einfach zu langsam.
Interessant empfand ich auch die Plattenabhängigkeit beim GLANTI. Auf langsamen Platten war das ein Grauen. Ich mußte dermaßen viel arbeiten.
Wie sind Eure Erfahrungen?
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Fab
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Re: Idealer Spielstiel GLANTI

Beitrag von Fab »

Ich spiele zwar selbst keinen GlAnti, aber ab einer gewissen Spielklasse geht es gar nicht ohne den VH Angriff, denn nur über den GlAnti lassen sich dann keine Fehler mehr erzwingen. Diese Punkte müssen dann über den VH Angriff gemacht werden.

Ich denke der Spielstil könnte so aussehen:
Variable und gefährliche Aufschläge, fester 1. Topspin, hohe Beweglichkeit und Schnelligkeit am Tisch, starke VH-Orientierung mit 2/3 VH zu 1/3 RH Abdeckung. Dazu dann den GlAnti, um Aufschläge zu entschärfen sowie VH Angriffe vorzubereiten. Abgeschlossen wird dieser Spieler von der Fähigkeit, die RH gut zu umlaufen, um die Schwächen des GlAnti (leicht auszurechnen) zu kompensieren.

LG
Fabian
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Cogito
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Re: Idealer Spielstiel GLANTI

Beitrag von Cogito »

tstollen hat geschrieben:... daß das GLANTI Spiel (meiner Meinung nach) eigentlich etwas für klassische Angreifer ist. ....
:D :D Selten so gelacht. :D :D

A. Solja, Amir, Neubauer ... alles klassische Angreifer 8-) .
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ferring
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Re: Idealer Spielstiel GLANTI

Beitrag von ferring »

Fab hat geschrieben:Ich spiele zwar selbst keinen GlAnti, aber ab einer gewissen Spielklasse geht es gar nicht ohne den VH Angriff, denn nur über den GlAnti lassen sich dann keine Fehler mehr erzwingen. Diese Punkte müssen dann über den VH Angriff gemacht werden.

Ich denke der Spielstil könnte so aussehen:
Variable und gefährliche Aufschläge, fester 1. Topspin, hohe Beweglichkeit und Schnelligkeit am Tisch,
starke VH-Orientierung mit 2/3 VH zu 1/3 RH Abdeckung.
Dazu dann den GlAnti, um Aufschläge zu entschärfen sowie VH Angriffe vorzubereiten.
Abgeschlossen wird dieser Spieler von der Fähigkeit, die RH gut zu umlaufen, um die Schwächen des GlAnti (leicht auszurechnen) zu kompensieren.

LG
Fabian
boah, das geht runter wie Öl! :cheers:
Danke @Fab ;)

allein, die Wirklichkeit sieht anders aus :puke

Ich denke der Spielstil könnte so aussehen:
Variable und gefährliche Aufschläge, ---> naja, besonders sind die sicher nicht
fester 1. Topspin, ---> wie jetzt? mit GlAnti oder KN? :roll:
hohe Beweglichkeit und Schnelligkeit am Tisch, ---> ich bin 50 und untergroß also ... :cry:
starke VH-Orientierung mit 2/3 VH zu 1/3 RH Abdeckung. ---> stimmt fast, 4/5 RH, 1/5 VH
Dazu dann den GlAnti, um Aufschläge zu entschärfen sowie VH Angriffe vorzubereiten. ---> RH Angriffe, dann passt es :horror:
Abgeschlossen wird dieser Spieler von der Fähigkeit, die RH gut zu umlaufen, um die Schwächen des GlAnti (leicht auszurechnen) zu kompensieren. ---> rumlaufen kann ich, ist aber eine eher schleppende Bewegung :klatsch:

aber "Deine Wahrnehmung bestimmt Deine Realität" :ichweisswas:

bleibe ich eben erfolgreicher KK und KL-Spieler

ferring
-nordisch by nature-

TT-Manuf. Hammer u. Sichel RH: Materialspezialist BEAST 1,2 mm VH: SpinLord Degu II, 1,5 mm
TT-Manuf. Hammer u. Sichel RH: Dr. Neubauer Buffalo 1,2 mm VH: Kokutaku Tuple 119, 1,5 mm
TT-Manuf. KDF Adv.spez RH: MSP BEAST, 1,2 mm VH: Sword LongCan, 2,0 mm

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tstollen
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Re: Idealer Spielstiel GLANTI

Beitrag von tstollen »

Cogito hat geschrieben:
tstollen hat geschrieben:... daß das GLANTI Spiel (meiner Meinung nach) eigentlich etwas für klassische Angreifer ist. ....
:D :D Selten so gelacht. :D :D

A. Solja, Amir, Neubauer ... alles klassische Angreifer 8-) .
Da hast Du natürlich recht. An die hab ich gar nicht gedacht. :D

Was ich sagen wollte war, das ich mit dem GLANTI viel öfter als mit GLN die Möglichkeit zum Vorhandangriff habe, aber die Punkte hart erarbeiten muss.
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Cogito
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Re: Idealer Spielstiel GLANTI

Beitrag von Cogito »

tstollen hat geschrieben:...
Was ich sagen wollte war, das ich mit dem GLANTI viel öfter als mit GLN die Möglichkeit zum Vorhandangriff habe, aber die Punkte hart erarbeiten muss.
Hm, häufiger als mit GLN ? Da bin ich mir bei mir nicht sicher. Aber ich habe festgestellt, dass die Einladungen nicht mehr so "krumm" sind wie mit GLN provoziert und daher meine Fehlerquote beim VH-Abschluss deutlich gesunken ist.
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tstollen
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Re: Idealer Spielstiel GLANTI

Beitrag von tstollen »

Im Endeffekt hat das was Fabian gesagt hat gepaßt.

Nach dem D'Tecs zur Rückrunde wieder zur neuen Saison auf den GLANTI gegangen.
Ergebnis: Nach Abschluß der Hinrunde +87 beim TTR gemacht.
Viel Vorhandangriff und den GLANTI nur zur Aufschlagannahme und beim Block auf spinnige Topspins.
Viel Schlägerdrehen und gute Aufschläge.
Im Endeffekt muß man einfach mal eine Zeitlang mit dem GLANTI spielen und man wird ähnlich safe wie mit der GLN.
Die Technik ist eine andere weswegen das hin- und herwechseln nichts bringt.
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Re: Idealer Spielstiel GLANTI

Beitrag von Saveferris »

Was Fabian beschrieben hat wûrde ich unterschreiben... Die vH ist immens wichtig wenn man gegen Spieler spielt die gegen glanti spielen können... Wenn man sich amirs Spielstil ansieht kann man schnell erkennen, dass er viele Punkte mit dem Schuss der kn abschließt... Mit nem glanti alleine lassen sich schwer spiele gewinnen... Daher ist der Einsatz der vh und ne gute beinarbeit wichtig... Oder man dreht den schläger und zieht die rh... (Was wohl meiner Meinung nach die schwierigste Variante ist)... Hut ab Herr huth...
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Re: Idealer Spielstiel GLANTI

Beitrag von MaikS »

Anti Spieler haben letzendlich zwei Grund-Baustellen bzw "Angstgegner":
- Wechsel zwischen langer SU/SÜ Aufschlag (80%) in die ganz tiefe RH und kurz in die VH (20%), danach einfach Augen zu und durchrohren
- Lange, tief in die RH platzierte Heber, sehr sicher. Auch gerne dann in der Lage, den Ball abzuschießen

Dazu kommt als Problem noch der Wechsel aus der tiefen VH in die tiefe RH. Hier sind sehr gute Beine gefragt, ein Kreuzschritt beim VH Topspin ist nahezu gleichbedeutend mit einem direkten Fehler auf den Blockball oder zumindest ein qualitativ sehr schlechter folgender Anti Ball

Gegen die Heber Taktik kann man drehen oder umlaufen, wenn der Heber nicht gut genug ist. Das ist meinem Empfinden nach oft in den unteren Klassen der Fall.
Gegen die "Serve and Volley" Taktik habe ich auch noch kein zufriedenstellendes Rezept gefunden.

Generell ist meine Erfahrung: Bis zu einem bestimmten Spielniveau kann man auch nahezu ausschließlich passiv mit dem Anti spielen und gewinnt die Spiele trotzdem mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit, wenn man einfach sicherer ist.
Darüber hinaus, ich denke so ab BOL/LL, muss man dann auch schon gut in den eigenen Angriff kommen, will man mehr Leute schlagen als die jungen wilden :-P
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Referre
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Re: Idealer Spielstiel GLANTI

Beitrag von Referre »

Könnte man zur AS Annahme nicht einfach übergangsweise nach Hinten gehen und Sägen ?
Tue es oder tue es nicht. Es gibt kein Versuchen. [Meister Yoda]
MaikS
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Re: Idealer Spielstiel GLANTI

Beitrag von MaikS »

Das ist eine Alternative, ja. Es hat den Vorteil, dass man erstmal eine stabile Position hat, die die Wahrscheinlichkeit erhöht, den nächsten Ball zu fangen. Dazu kann man denke ich den Ball ein wenig einfacher flach halten.
Aber:
- man hat dann überhaupt keine Möglichkeit mehr den Ball kurz zu halten
- es bleibt ein leerer Ball, selbst wenn ich reinhacken würde wie beim Holz spalten
- der Weg in die kurze VH wird nicht geringer

Trotzdem ist das eine Variante, die ich verstärkt üben werde in nächster Zeit. Das hat meine Zukünftige genau so vorgeschlagen, nach dem ich am WE ein Einzel genau so verloren habe: Die beschriebenen Aufschlagvariationen und dann Augen zu und Brett durch, mit >90% Trefferquote.
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tstollen
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Re: Idealer Spielstiel GLANTI

Beitrag von tstollen »

Spectokulär hat geschrieben:Könnte man zur AS Annahme nicht einfach übergangsweise nach Hinten gehen und Sägen ?
Würde ich auch nicht machen. Schwierig fand ich nur Rollangaben auf die Rückhand. Die retourniere ich mit einer kurzen Seitenbewegung mit dem GLANTI oder (wenn ich es richtig antizipiere ;) ) mit einem NI Rückhandkonter.
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Noppen Matthes
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Re: Idealer Spielstiel GLANTI

Beitrag von Noppen Matthes »

Spectokulär hat geschrieben:Könnte man zur AS Annahme nicht einfach übergangsweise nach Hinten gehen und Sägen ?
Ich habe das auch mal eine Zeit gemacht auf lange Aufschlaege insbesonderee aber die gefuerchteten Rollaufschlaege. Vorteil ist die Sicherheit und der Nachteil ist, dass man leer zurueckspielt UND vom Tisch weg gedraengt ist also in der Abwehr steht. Fuer mich persoenlich keine gute Position, da ich nicht vom Tisch verdraengt werden moechte. Mit dem Buffalo ist es einfacher diese Aufschlaege anzunehmen z.B. kurz abblocken ohne, dass man nach hinten muss. Lange US Aufschlaege bleiben ein Problem, aber man kann diese mit dem Buffalo besser angreifen als z.B. mit ABS.
Zuletzt geändert von Noppen Matthes am Di 8. Dez 2015, 00:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Idealer Spielstiel GLANTI

Beitrag von flummi »

tstollen hat geschrieben:Im Endeffekt hat das was Fabian gesagt hat gepaßt.

Nach dem D'Tecs zur Rückrunde wieder zur neuen Saison auf den GLANTI gegangen.
Ergebnis: Nach Abschluß der Hinrunde +87 beim TTR gemacht.
Viel Vorhandangriff und den GLANTI nur zur Aufschlagannahme und beim Block auf spinnige Topspins.
Viel Schlägerdrehen und gute Aufschläge.
Im Endeffekt muß man einfach mal eine Zeitlang mit dem GLANTI spielen und man wird ähnlich safe wie mit der GLN.
Die Technik ist eine andere weswegen das hin- und herwechseln nichts bringt.
Wer viel trainiert kann einen Glanti bändigen,aber für die die wenig trainieren können ist eine Noppe immer die bessere Wahl
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tstollen
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Re: Idealer Spielstiel GLANTI

Beitrag von tstollen »

flummi hat geschrieben:Wer viel trainiert kann einen Glanti bändigen,aber für die die wenig trainieren können ist eine Noppe immer die bessere Wahl
Im Prinzip trainiere ich wie viele 1 Mal die Woche. Von über 1900 TTR (mit GLN) auf 1613 (mit griffigen langen Noppen).
Irgendwann war nur bei mir der Punkt erreicht, wo ich nichts mehr zu verlieren hatte und die positiven Beispiele von erfolgreichen GLANTI Spielern gesehen habe.
Wir haben in unserer Verbandsliga noch 2 Spieler, die ein Störspiel mit griffigen langen Noppen betreiben. Beide sind auf ca 1700 TTR limitiert, weil die Waffe gegen harte Bälle fehlt.

Wie viele können es ertragen am Anfang mit GLANTI 2 Monate keinen vernünftigen Ball zu treffen?
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Re: Idealer Spielstiel GLANTI

Beitrag von Noppennoob »

Flummi hat recht, ich habe nach 6 Monaten mein GLANTI Experiment mit dem BAD abgebrochen, da ich noch immer nicht in der Lage war die TS sicher abprallen zu lassen, bzw. den richtigen Winkel zu finden zwischen voll in das Netz oder weit hinten raus.

Deshalb bin auch ich wieder zurück zur langen Noppe.
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flummi
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Re: Idealer Spielstiel GLANTI

Beitrag von flummi »

Ok dann ist schon Talent vorhanden um auf einen Glanti zu wechseln.Es soll ja Spieler geben die ein Händchen dafür haben,aber andere brauchen Monate um dieses System zu verinnerlich.
Tja das Problem mit den harten Spins kann man nur lösen das man geschickt spielt so das man keinen harten Spins bekommt.Man kann es zwar nicht immer vermeiden,aber den Ball klug verteilen ist eh Pflicht für einen Materialspieler.Das wichtigste ist aber das du mit dem Material angreifen tust oder halt drehst.Nur hinhalten und Gott hilf funktioniert nicht mehr,weil der Eiereffekt der GLN fehlt.
Es ist so oder so schwierig ein System was man sich über Jahre angeeignet hat zu verändern.Die Grundschläge weiß jeder wie man sie ausführen soll,aber jeder hat eine eigene Technik.Deshalb fällt es dem einen leichter und dem anderen schwerer die richtigen Winkel z.B. beim Block zu finden.
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