Spintops würde ich als Abwehrspieler vermeiden, es sollte schon ein punktbringender Schlag sein. Die Gefahr, hier ins Kielwasser der Angreifer zu geraten, ist zu groß. Als Überraschung vielleicht mal ok, wenn du nicht gut stehst schupf lieber lang und platziert zurück. Die Strategie sollte immer Sicherheit über alles sein. Besser einmal mehr geschupft (natürlich lang und platziert) als wuchtig ins Netz oder drüber gezogen. Trainiere also am besten Schupfen, am besten mit einem Handtuch hinter dem Netz, damit du dir angewöhnst immer lang zu schupfen. Den Topspin auch nie alleine für sich trainieren, sondern immer kombiniert, also aus dem Schupfen heraus. Ich weiß nicht ob du auf der VH Abwehr spielst, falls nicht, ist Topspin gegen Topspin auch sehr angebracht. Und dann vor allem sehr häufig die Trainingspartner wechseln. Es kommt nicht so sehr auf die Spielstärke der Gegner an, sondern darauf das sie anders spielen. Falls du neue Techniken trainierst oder Techniken die dir noch nicht so vertraut sind, trainiere sie am besten gegen schwächere Gegner zuerst.big_fat_man hat geschrieben:Also sichere und spinnige Topspins statt jedes Mal eine Bombe zu ziehen?
Ox vs. Schwamm
Re: Ox vs. Schwamm
- Coxeroni
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Re: AW: Ox vs. Schwamm
Ja das klingt sinnvoll. In Berlin ist leider nicht viel los mit Turnieren, ich müsste also etwas weiter fahren. Mal sehen, was sich so auftreiben lässt.Bilbo hat geschrieben:Leider ist das, was er für richtig hält, meistens nicht das, was ihn besser macht.Coxeroni hat geschrieben:Da wir das alles schon mal diskutiert haben, lasse ich das mal so stehen. Jeder soll das spielen, was er für richtig hält.
Ein wirklich gut gemeinter und konstruktiver Vorschlag: Jetzt zwischen der Runde finden doch ganz gute Turniere statt. Melde dich bei wenigstens 3 Turnieren mal bewusst in hohen Klassen an (mindestens VL aufwärts). Die Erfahrung, die dort machst, bringt dir mehr als alle theoretischen Überlegungen und Spiele gegen Gegner des gleichen Niveaus !
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Re: Ox vs. Schwamm
Du kannst es mir ruhig glauben, ich hab das früher auch mitgemacht. Und so was von den Hintern verhauen bekommen, was dir aber nicht passieren muss. Ich hatte mir halt eingebildet schon ganz gut zu sein, weil ich gegen die meisten aus unserem Verein schon richtig gut aussah. Ich verwechselte Gewohnheit mit wirklich gut sein. Bei solchen Turnieren merkt man eben sehr schnell, wo man Lücken hat, das war für mich teilweise sogar so frustrierend, dass ich kurz davor war, ganz aufzuhören. Am Ende war das Selbstvertrauen so gering, dass ich selbst gegen die verloren hatte, die ich normalerweise besiegte. Es ist aber leider nötig zu erfahren, welche Techniken und Bälle etwas taugen und worauf es wirklich ankommt in deinem Spiel und das werden dir nur wirklich bessere zeigen können. Dabei durchläufst du einen regelrechten Optimierungsprozess, der dich am Ende richtig weiterbringt. Du legst die Bälle ab, die nicht viel bringen und konzentrierst dich auf die, welche für dein Spiel wichtig sind. Nur so wird man besser, nicht immer einfach, aber ohne Alternative. Trau dich !
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Re: Ox vs. Schwamm
Das ist mir auch aufgefallen. Eine meiner größeren Schwächen ist das Spiel gegen unbekannte Gegner, da seh ich oft schlecht aus. Am schlimmsten sind die Unberechenbaren: Beim Turnier am WE son Handgelenksschießer. Hab nie gesehen wann er nun schießt und wann er ablegt, das war übel sag ich dirBilbo hat geschrieben:Ich hatte mir halt eingebildet schon ganz gut zu sein, weil ich gegen die meisten aus unserem Verein schon richtig gut aussah. Ich verwechselte Gewohnheit mit wirklich gut sein.
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Re: Ox vs. Schwamm
Ja eben, wenn man immer nur gegen die eigenen Leute trainiert, baut sich keine Antizipation gegen anders spielende auf. Deshalb hab ich oben empfohlen, möglichst oft den Gegner zu wechseln.
Geh nicht mit hohen Erwartungen in Turniere, sondern mit dem Vorsatz etwas zu lernen. Den Fehler hab ich damals gemacht und bin prompt tief gefallen.
Geh nicht mit hohen Erwartungen in Turniere, sondern mit dem Vorsatz etwas zu lernen. Den Fehler hab ich damals gemacht und bin prompt tief gefallen.